Energiekrise und Verein

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Nachdem wir in den Vorjahren immer sehr von einem guten Vertragsmanagement bei unseren Energieverträgen profitieren konnten, hat uns nun unser Gaslieferant zum Ablauf der laufenden Vertragsbindungsfrist zum 01.11.2022 angekündigt, dass sich der Preis für Gas verdreifachen wird. Dies bedeutet für unseren Verein, dass unsere Gaskosten pro Jahr von 2020 in Höhe von rund 9.000 € auf rund 27.000 € in 2023 steigern werden. Beim Strom haben wir noch eine Vertragsbindung bis 01.12.2022, aber auch hier müssen wir, inklusive der staatlichen Deckelungsvorhaben, mindestens mit einer Verdreifachung der bisherigen Kosten rechnen. Die Ausgaben für Strom werden daher von bisher rund 5.000 € in 2021 auf gut 15.000 € in 2023 steigen. Insgesamt müssen wir daher im kommenden Jahr bei unverändertem Verbrauch zusammen fast 30.000 € mehr für Energie ausgeben, das ist fast ein Drittel unserer Beitragseinnahmen. Die Energiekosten machen dann in 2023 vorausssichtlich mit rund 42.000 € fast die Hälfte unseres bisherigen Beitragsaufkommens aus.

 

Der Vorstand ruft daher alle Nutzer unserer Sportanlagen an der Angertorstraße dringend und eindringlich dazu auf, Energie in Form von Strom (Licht und Flutlicht), warmem Wasser (Duschen) und Heizung (vor allem vernünftiges Lüften statt Dauerlüften) einzusparen. Alle Verantwortlichen (Abteilungsleitungen, Trainer, Übungsleiter) sollen sich hierzu auch Gedanken darüber machen, wie man  z.B. mit einer Optimierung der Trainingspläne (Trainingszeiten, Zusammenfassen von Trainingsgruppen, Gleichzeitigkeitsfaktor beim Training mehrerer Gruppen auf dem Sportplatz etc.) Energie einsparen könnte. Dieser Appell geht aber auch an alle Nutzer von städtischen Sportanlagen. Wir müssen dort durch Einsparungen beim Verbrauch unsere Kommune unterstützen, um energiebedingte Schließungen von Sporthallen und Sportstätten in diesem Winter zu verhindern.

 

Leider sind bisher auch keine staatlichen Unterstützungsmaßnahmen für uns Vereine bei der Bewältigung der immensen Mehrkosten in Sicht, obwohl die Auswirkungen der Energiekrise viele Vereine in existenzielle Nöten bringen wird, so leider wahrscheinlich auch unseren TSV Langenau. Bitte helft daher alle mit, jeder an seinem Platz und jeder mit seinen Möglichkeiten, auch diese Krise so gut es geht zu überstehen, indem wir, nicht zuletzt auch mit Blick auf unsere Umwelt, konsequent und ab sofort Energie sparen, im Verein aber auch im privaten und beruflichen Umfeld.

 

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